Freitag, 24. November 2017
menue
Die GELBE "Latcho Drom"
Ihr könnt unsere CD´s Postgotischer Ethnoswing, Winter vergeht, 21 Fruehstuecke und Julfanz
per mail an gemini@gunther-maria-nagel.de
für 15€ (weiss, blau, grün) bzw 10€ (Julfanz) plus 2€ Versandkosten
direkt bestellen!

Ein  paar Worte zu unseren Liedern:

INTRO:  Galina, damals  ein-einhalb Jahre alt, Tochter von Tara, sagt das immer, wenn Mama auf der Bühne steht.

TIR NAN OG:  ist ein Irisches Volkslied , Markuse hat es für uns umarrangiert.

GASGERE:  Dieses Liedlein haben wir von der tschechischen Roma – Chanteuse Ida Kelerova gelernt. Die Dame hat eine wirklich beeindruckende Stimme. Beeindruckend waren auch die dicken Zigarren, die sie geraucht hat....

Text : So viele Kinder hier, man kann gar nicht sagen, zu wem sie gehören – keine Mama, kein Papa in der Nähe, aber , ist ja auch egal, wir sind die eine, große Familie.  Danke, Ida !

DAGO SWING:  ursprünglich ein altes, bretonisches Volkslied. Nach der Bearbeitung durch uns kam es dermaßen ins swingen, daß der kleine Dago, Sohn einer Bekannten, damals 2 Jahre alt, in den Breaks jedesmal extatisch die Ärmchen in die Luft warf und „ Hey ! „ rief. Das ist schon etliche Jahre her, aber bei diesem Arbeitstitel ist es dann geblieben. Danke, Dago !

ANDA RODA DE REDORE:  noch ein Galizisches Volkslied, von Dana mitgebracht, zusammen mit zwei Pandeira – Handtrommeln , die Tara und sie zu diesem Stück spielen. Der Text fordert faule Männer zum tanzen auf:  dreht euch, senores  und tanzt mit uns !

NOEL NOUVELET:  Wir haben dieses Stück als französisches Weihnachtslied kennengelernt. Nach einem unserer Konzerte sprach uns ein evangelischeer Pfarrer an und zeigte uns sein Kirchengesangsbuch: siehe da ! - Ein Pfingstlied, mit dem Titel „Korn das aus der Erde.. .“ Ja watt denn nu? Wir wissen nur, daß es schön ist : die Dudelsäcke eumeln nett vor sich hin, brav trabt die Trommel, der Trumscheit schnurrt dazu , und wir spielen es das ganze Jahr.

LATCHO DROM:  sind ja eigentlich 3 Stücke. Es beginnt mit

KETRIE , einem Liebeslied für eben eine Frau dieses Namens. Der Text beschreibt ihre Schönheit, und was sie mit dem Herzen und der Seele des Schmachtenden anstellt. Hach......  Zu den nächsten beiden Stücken JABLOKO und DAG DUMA LELE hatte Markuse die Vision eines rollenden Planwagens, vollbesetzt mit einer Landfahrer Großfamilie. JABLOKO:  Mein Wagen hat kein  Dach, ich habe keine Geliebte, aber ich habe einen Apfel. Eine Hälfte für dich, eine für mich, hopp hopp hopp ....

Um seine Vision für alle hörbar zu machen scheute unser Esterhazy keine Mühen. Obwohl er 40 Grad Fieber hatte, spannte er bei Dauerregen seinen Tinker „Tomma „ vor den Wagen, klebte ihm ein Mikro unter den pelzigen Bauch und fuhr bestimmt eine Stunde lang immer wieder die Straße rauf und runter, bis er mit dem Sound zufrieden war. Nicht zu vergessen – „I _ I„, Der Hufschmied war zuvor extra bestellt worden, um Tommas Hufe zu beschlagen, damit es schöner klappert. Anschließend mussten alle unsere Kinder ran. Jesche als ältester war mit seinen 14 Jahren voll im Stimmbruch, Indre und Milo, beide damals 4 und 5 Jahre alt, schlugen sich  wacker, Kaschi, 6 Jahre, sang statt „loli fabai“ immer „lulli fabai“ und weil wir alle wissen, was ein LULLI ist, ist das eine Quelle steten Vergnügens. Luna, 13, hat eine wunderschöne Stimme, jungfräulich- schüchtern zu hören im 2. Solopart. Und so rollt unsere Familie zu „DAG DUMA LELE“ ( Danke, Ida) und dann in den Sonnenuntergang.

TALIANRE CALEB:  Dana hat diesen Hit in Irland von einem Mann gelernt, der bis heute steif und fest behauptet der Text ist „fairy- language“ also Elfensprache. Nach mehrmaligem Nachfragen gestand er uns, daß es sich um ein ziemlich derbes Spottlied handelt,welches das „kleine Volk“ über die Menschen singt, die nicht mehr feiern, singen , und lachen können. Die letzte Strophe sagt: „your faces look like the bottom of your glasses“, wobei mit „Bottom“ sowohl der Boden der Gläser als auch ein A.... gemeint sein kann.Mehr wollen wir hier nicht preisgeben,denn wir lieben unser Publikum. Meistens jedenfalls.

HAUSMEISTER:  ein traditionelles Stück aus Frankreich, von Petrie zum rocken gebracht.

PAVANE:  ebenfalls französisch und eigentlich ein Schreittanz. Zu unserer Version kann man nur sagen: Punk is not dead!

NECE GALJA VODU:  hat Tara aus der Ukraine mitgebracht. In einem kleinen Dorf, 80 km von Kiev lebt ihre Schwiegermama Galina (Galja). An einem schönen Abend, bei Vodka und Speck sang sie zusammen mit der Nachbarin dieses schöne Lied: Wenn Galja Wasser holen geht, mit der Wassertrage, dann folgt ihr Ivan, wie eine Kletterpflanze der Sonne, und er fleht sie an, ihm doch einen Schluck ihres Wassers zu geben...  Wo das endet, weiß Tara zu berichten, sie hat zusammen mit ihrem ukrainischen Mann Tolik ein Töchterlein bekommen......

FINNISH :  Da gibt’s nich viel mehr zu zu sagen!


Neuigkeiten



Es ist soweit:
Die 21 Fruehstuecke
sind fertig!
das Beste aus Roter, Blauer und
Gelber CD, ab jetzt
erhältlich.

Fratzenbuch-Seite


9.6.2017


  User online: 1
  Heute: 28
  Gestern: 29
  Gesamt: 57


footer
nach oben
© by Andreas Homburg